Vorsicht vor «Gratisferien»

Sie haben «Gratisferien» gewonnen: ein Grund zum Feiern oder vielleicht nur ein Lockvogelangebot?

Das sollte Sie stutzig machen:

  • Sie müssen den Preis abholen.
  • Sie müssen zusammen mit Ihrem Partner erscheinen.
  • Sie müssen für die Übergabe 2-3 Stunden Zeit investieren.

Bei solchen «Gewinnen»  wird versucht, Teilzeit-Wohnrechte (auch Timesharing genannt) an die ahnungslosen «Gewinner» zu verkaufen. Die Methoden, welche dabei angewandt werden, sind äusserst aggressiv und zweifelhaft. Wir empfehlen, den Kontakt mit diesen Firmen zu meiden und solche «Wettbewerbsgewinne» direkt in den Papierkorb zu befördern.

Wir möchten aber betonen, dass es auch seriöse Anbieter von Timesharing gibt, beispielsweise die in Baar beheimatete Firma Hapimag. Solche Unternehmen haben es jedoch nicht nötig, mit dubiosen Gratisferien auf  Kundenfang zu gehen.

Andere Arten von Gratisferien

Es gibt auch Firmen, welche die glücklichen Gewinner zu einem Nachtessen einladen und ihnen anschliessend einen Reisegutschein überreichen. Manche Gutscheine lauten auf einen bestimmten Betrag, bei anderen ist die erste Person gratis. Varianten gibt es viele. Eines haben diese Reisen jedoch gemeinsam: es handelt sich um Werbefahrten und von Gratisferien kann schlussendlich kaum die Rede sein.

Oder vielleicht haben Sie einen Wettbewerb gewonnen, obwohl Sie nie daran teilgenommen haben? Auch keine Seltenheit. Unternehmen kaufen gezielt Adressen ein und kontaktieren die «Opfer» unter dem Vorwand, diese hätten den Wettbewerb XY gewonnen. Sie vertrauen dabei darauf, dass sich die betroffene Person nicht daran erinnert, ob sie am Preisausschreiben effektiv teilgenommen hat. Auch diese Firmen wollen Ihnen zweifellos etwas verkaufen.

Werbefahrten

Die Zeitschrift «Ktipp» hat auf ihrer Homepage eine Warnliste mit Anbietern von Werbefahrten und Verkaufsabenden publiziert. Die laufend aktualisierte Liste finden Sie bei Ktipp:

> Warnliste

Fazit

Auch Gratisferien haben ihren Preis! Deshalb empfehlen wir Ihnen, auch weiterhin Ihre Ferien in seriösen Reisebüros zu buchen, welche Mitglied des Schweizer Reise-Verbandes sind oder zumindest über eine Sicherstellung der Kundengelder verfügen.