Graubünden

Ab sofort können Unternehmen, die bereits ein Gesuch für Härtefallhilfen gestellt und eine Beitragsverfügung erhalten haben, über ein Online-Formular weitere pandemiebedingte Umsatzverluste, die sie in den Monaten April bis Juni 2021 erlitten haben, einreichen.

 Voraussetzungen für die Einreichung des Online-Formulars und eine weitere Unterstützung sind, dass das Unternehmen

  • pandemiebedingte Umsatzverluste in den Monaten April bis Juni 2021 gegenüber den entsprechenden Monaten der Jahre 2018/2019 erlitten hat,
  • das ordentliche Gesuch für Härtefallmassnahmen (Frist: 30. Juni 2021) gestellt und eine positive Beitragsverfügung erhalten hat,
  • die Frist zur Einreichung des Online-Formulars mit den erforderlichen Angaben und Unterlagen einhält (Frist: 15. August 2021).

Die Unternehmen werden gebeten, die Umsatzverluste nur einmal für alle betroffenen Monate nachzureichen.

Medienmitteilung vom 16. Juni 2021

Der Bund hat per 1. April 2021 Neuerungen im Härtefallprogramm beschlossen. Er hat die Beitragsgrenze auf eine Millionen Franken erhöht. Zudem sind nun auch Unternehmen, die zwischen 1. März und 30. September 2020 gegründet wurden, berechtigt, ein Gesuch um Härtefallhilfen zu stellen. Für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über fünf Millionen Franken hat der Bund schweizweit einheitliche Regeln verabschiedet.

Unternehmen, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. Oktober 2020 gegründet wurden, die bereits ein Gesuch gestellt haben und einen negativen Entscheid erhalten haben, müssen kein neues Gesuch einreichen.

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