Zug

Update vom 18.03.22

Zuger Teilnahme am Härtefallprogramm 2022

Das zweite Härtefallprogramm dient ausschliesslich der Milderung von Umsatzeinbussen aufgrund behördlicher Auflagen und ihrer Spätfolgen (Anlaufschwierigkeiten). Explizit nicht abgedeckt werden Strukturanpassungen, also Verhaltensänderungen von Konsumenten, die auch über die pandemiebedingten Einschränkungen hinaus Bestand haben.

Gastrobetriebe und Hotels, die von Juni bis Dezember 2021 eine Umsatzeinbusse von mehr als 40 Prozent erlitten hatten, die sich auch im Januar und Februar 2022 fortsetzte, erhalten eine einmalige Nachzahlung. Unternehmen aus der Event-​ und der Reisebranche, die einerseits ebenfalls eine Umsatzeinbusse von mehr als 40 Prozent erlitten hatten und andererseits aufgrund ihres Geschäftsmodells nach Aufhebung der Einschränkungen noch eine substanzielle Durststrecke bis zur Normalisierung der Umsätze zu überwinden haben, erhalten einen Beitrag an die ungedeckten Kosten bis längstens Mitte Jahr.

Da es sich bei den potenziell betroffenen Betrieben um solche handelt, die bereits geprüft und als Härtefälle qualifiziert wurden, sind sie der Finanzdirektion bekannt. Diese Unternehmen wurden am 10. und 11. März 2022 per E-​Mail direkt angeschrieben. Sie haben die Gelegenheit, bis zum 31. März 2022 mit einem einfachen Formular darzulegen, inwiefern sie weiterhin der finanziellen Unterstützung bedürfen. Die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen wird geprüft und eine Entscheidkommission spricht einen allfälligen Unterstützungsbetrag.

https://www.zg.ch/behoerden/finanzdirektion/direktionssekretariat/haertefallprogramm